2026

17.10.

12.00 Uhr

Rundgang: Historische Friedhofsarchitektur trifft gelebte Gegenwart

Als größter Parkfriedhof der Welt ist der Ohlsdorfer Friedhof ein garten- und baugeschichtliches Gesamtkunstwerk. Bei unserem Rundgang wird uns Theda Dessaules vom Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. die sakrale Vergangenheit der Kapellen 7 und 8 und deren Bau- und Nutzungsgeschichte erläutern. Nach den Plänen des Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes wurden die Kapellen 1907/1908 bzw. 1910/1912 errichtet und stehen für die repräsentative Friedhofsbaukunst ihrer Zeit. Während Kapelle 8 mit dem Kolumbarium für oberirdische Beisetzungen ihre ursprüngliche Funktion bewahrt hat, wurde Kapelle 7 behutsam umgenutzt und ist heute Sitz der „Grünen Manufaktur“, die uns deren Inhaber Alfons Mühlenbrock vorstellen wird. Als Höhepunkt werden wir danach das sonst verschlossene Mausoleum Riedemann besichtigen, das für den Reeder Wilhelm Anton von Riedemann 1905/1906 von Martin Haller und Hermann Geißler als neoromanische Grabkapelle gebaut wurde. Die Besichtigung ist nicht barrierefrei.

Mitglieder kostenlos / Gäste 15 €, Teilnahme nur nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Kapelle 7 auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Nähe Bushaltestelle 270) Treffpunkt: Kapelle 7 auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Nähe Bushaltestelle 270)

23.10.

13.00 Uhr

Garteneinsatz an der Villa Bondenwald

Das einstige „Landhaus Puls“ in Niendorf wurde 1913/1914 nach Entwürfen von Peter Georg Saxen für den Postpferdehalter Max Puls errichtet, der dazugehörige Reformgarten nach Plänen von Erwin Barth. Das Ensemble aus Villa und Gartenanlage gilt als seltenes Beispiel der Reformarchitektur und -gartenkunst in Hamburg. Seit seiner Sanierung in den letzten Jahren trägt das Gebäude den Namen „Villa Bondenwald“ und ist der Geschäftssitz der Ehlerding Stiftung für Kinder- und Jugendhilfe und Heimat des Geschichtsarchives Forum Kollau e.V.

Angeleitet von Herwyn Ehlers vom Forum Kollau entfernen wir Laub und Totholz, befreien einen Wasserlauf vom Laub und bereiten dem Japanischen Staudenknöterich einen gärtnerischen Garaus. Gartengeräte werden vor Ort gestellt. Bitte bringen Sie passende Arbeitshandschuhe sowie, sofern vorhanden, kleine Harken und eigene Rosenscheren mitbringen können!

Treffpunkt: Haupteingang der „Villa Bondenwald“, Bondenwald 56

Teilnahme nur auf eigene Gefahr und nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Haupteingang der „Villa Bondenwald“, Bondenwald 56 Treffpunkt: Haupteingang der „Villa Bondenwald“, Bondenwald 56

31.10.

15.00 Uhr

Rundgang: Schauriger Streifzug über die Insel Stillhorn

Wer kennt die ehemalige Insel Stillhorn? Unser Mitglied Kristian Panzer, Filmemacher und bildender Künstler, wird uns von der S-Bahn-Station Wilhelmsburg entlang alter Eindeichungen zum historischen Kern der ehemaligen Elbinsel führen und dabei Bezüge zu schauriger Filmarchitektur, Kino-Kulissen und Malerei erläutern. Auf den Spuren des “Grotenschlosses” und der "Prinzessin von Ahlden" geht es über den mittelalterlichen Dorfplatz samt Kreuzkirche, Friedhof, Amtshaus und Dorfkrug durch die benachbarte Hochhaussiedlung Kirchdorf-Süd hinein in den finsteren Tideauenwald. Bringen Sie sich gerne warme Getränke, Wegzehrung, wetterfeste Kleidung und Taschenlampen mit! Der dreistündige Streifzug ist nur eingeschränkt barrierefrei und verläuft entlang der Buslinie 351, so dass die Route nach Bedarf abgekürzt werden kann.

Mitglieder kostenlos / Gäste 15 €, Teilnahme nur nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Busbahnhof S-Wilhelmsburg, Neuenfelder Straße Treffpunkt: Busbahnhof S-Wilhelmsburg, Neuenfelder Straße

6.11.

15.00 Uhr

Rundgang: Tippmamsells und Paternoster – das Kontorhausviertel

Gemeinsam mit Stattreisen e.V. begeben wir uns im Rahmen unseres Profi-Rundgangs auf eine Zeitreise in eine der spannendsten Epochen Hamburgs. Die Innenstadt bekam in den 1920er Jahren ein radikal neues Gesicht: Anstelle der verwinkelten Gängeviertel wuchsen große Kontorhäuser empor, die der Bedeutung der Stadt als Handelsmetropole und Hafenstadt Ausdruck gaben und heute Teil des Hamburger Welterbes sind. Kontorhäuser wie der Laeisz-Hof, das Afrika-Haus, der Sprinkenhof oder das Chilehaus erzählen Geschichten von Kontoristinnen, Geldzähltischen und Klinkerstickern. Auf unserem weitgehend barrierefreien Rundgang - mit Ausnahme der Treppenhäuser und Eingangsbereiche der Kontore - besichtigen wir einige der beeindruckendsten Gebäude und Treppenhäuser am „Alten Hafen“ und im Kontorhausviertel.

Mitglieder 10 € / Gäste 25 € in bar, Teilnahme nur nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Ecke Rathausstraße / Kleine Johannisstraße Treffpunkt: Ecke Rathausstraße / Kleine Johannisstraße

20.11.

13.00 Uhr

Garteneinsatz am Innohaus im Innocentiapark

Der Innocentiapark in Hoheluft wurde 1884/85 nach den Entwürfen des damaligen Oberingenieurs der Baudeputation Franz Andreas Meyer angelegt. Um 1890 entstand hier auch ein Toilettenhäuschen, das 2014 zu einem Kunst- und Kulturraum umgewandelt wurde und mit dem Park unter Denkmalschutz steht. Zusammen mit dem Verein Künstler-Pavillon Innopark e.V, der in diesem Jahr die Nutzung des Pavillons übernommen hat und dort verschiedene Kunstprojekte anbietet, werden wir rund um das „Innohaus“ neue Pflanzen setzen, um so die Umgebung wieder lebendig und artenreich zu gestalten. Dazu wurde bereits der Boden aufbereitet und wieder fruchtbar gemacht. Die Aktion ist Teil eines längerfristig angelegten Projekts zur lebendigen Gestaltung und Pflege des Innocentiaparks, in dem in der Folgezeit auch weitere unfruchtbar gewordene Teile des Parks wiederbelebt und bepflanzt werden.
Zu Beginn der Aktion wird uns Dr. Jens Beck vom Denkmalschutzamt eine Einführung in die Geschichte des Parks und des Künstlerhauses geben. Bitte bringen Sie passende Arbeitshandschuhe und, sofern vorhanden, kleine Harken und Schaufeln mit.

Treffpunkt: Künstlerpavillon „Innohaus“ im Park

Teilnahme nur auf eigene Gefahr und nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Künstlerpavillon „Innohaus“ im Park Treffpunkt: Künstlerpavillon „Innohaus“ im Park

3.12.

19.00 Uhr

Besichtigung: Keramiken im Alten Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel wurde nach den Plänen des Architekten Otto Wöhlecke von 1907 bis 1911 erbaut. Dieses historische Wahrzeichen der Hamburger Ingenieurbaukunst liegt zwanzig Meter unter dem Hafen – und es leuchtet: An tausenden weißen Kacheln bricht sich das Licht, Reliefs aus Steinzeugton von Fischen, Krebsen und Muscheln ziehen sich durch beide Röhren. Seit den 1990er Jahren findet eine denkmalgerechte Sanierung statt, bei der 2019 die Oströhre und im Mai dieses Jahres die Weströhre fertiggestellt wurden.
Hans Kuretzky, Keramiker und seit 2001 maßgeblich an der Instandsetzung beteiligt, erzählt von 25 Jahren Arbeit an diesem Bauwerk; von nahezu vergessenen Glasur- und Brenntechniken, vom Austausch zwischen kleiner Werkstatt und Großindustrie und von der bewussten Entscheidung, langsam zu arbeiten, wo Schnelligkeit üblich gewesen wäre. Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Mitglieder 10 € / Gäste 25 € in bar, Teilnahme nur nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: St.-Pauli Elbtunnel, Eingang Landungsbrücken (Auto-Fahrstühle) Treffpunkt: St.-Pauli Elbtunnel, Eingang Landungsbrücken (Auto-Fahrstühle)

18.12.

16.00 Uhr

Besichtigung: Wiederbelebung der Frohbotschaftskirche als Nachbarschaftstreff

Die Frohbotschaftskirche in Dulsberg zeigt, wie sich ein denkmalgeschützter Sakralbau weiterentwickeln und für die Gegenwart öffnen lässt. Die Kirche wurde 1935 bis 1937 nach Plänen der Architekten Friedrich Dyrssen und Peter Averhoff als „Saalkirche“ errichtet, deren Innenraum nicht durch Säulen oder Stützen unterteilt ist. Mit ihrer markanten Backsteinfassade und dem Zwiebeldach des Turms prägt sie den von Fritz Schumacher in den 1920er Jahren geplanten Stadtteil Dulsberg. Als die Kirche aufgrund sinkender Besucherzahlen und hoher Instandhaltungskosten vor dem Abriss stand, fand man eine ungewöhnliche Lösung: 2015 bis 2018 wurde die Kirche umgebaut und eine Kita und ein Gemeindezentrum wurden nach dem „Haus-im-Haus-Prinzip” in das Kirchenschiff integriert.
Bei unserer vorweihnachtlichen Besichtigung werden uns Axel Winckler vom Architekturbüro WRS Architekten & Stadtplaner GmbH, das den Umbau entwarf und leitete, und Dr. Ursula Markfort als begleitende Denkmalpflegerin Einblicke in die Baugeschichte und die Herausforderungen des Umbaus geben. Die Besichtigung ist nicht barrierefrei.

Mitglieder kostenlos / Gäste 15 €, Teilnahme nur nach Anmeldung über nachfolgenden Link

Anmeldung

Treffpunkt: Straßburger Platz 6, Haupteingang Frohbotschaftskirche Treffpunkt: Straßburger Platz 6, Haupteingang Frohbotschaftskirche

Frühere Veranstaltungen: