14.7.2026

Bei sommerlichen Temperaturen luden uns Ruth Asseyer und Dr. Jens Wrenger im Namen der Karl Schneider-Gesellschaft auf eine Zeitreise entlang der Rothenbaumchaussee zu vier, teilweise nicht mehr existierenden Projekten des Hamburger Architekten Karl Schneider ein: Vom U-Bahnhof Hallerstraße (1927/1928) über die Tankstelle Dapolin an der Rothenbaumchaussee 110 (1930/1931), ging es bis zum Unterwerk Stephan in den Dammtoranlagen (1928/1929), und schließlich zum (nicht mehr existierenden) Kunstverein in der Neuen Rabenstraße 25 (1929/1930). Der Rundgang zeigte, wie Karl Schneider innerhalb kürzester Zeit mit seinen Bauten die Moderne prägte, von denen leider viele durch Krieg, Abriss oder Umbauten verloren gegangen sind.

Fotos: Heinz Brossolat