2025

10.9.

17.30 Uhr

Audiotour: „Walk of Shame“ zu Abrissen in der Innenstadt

Wir probieren ein neues Format aus: Zur Einstimmung auf den „Tag des offenen Denkmals“ spazieren Niels Vagt von KPW Papay Warncke Vagt Architekten und Kristina Sassenscheidt vom Denkmalverein gemeinsam durch die Hamburger Innenstadt. Vom Deutschland-Haus bis zum Areal des ehemaligen City Hofes, auf dem inzwischen der „Johannkontor“ von KPW steht, lassen die beiden die baukulturellen Verluste - und Gewinne? - der zurückliegenden Jahre Revue passieren. Ihr Gespräch wird als Telefonkonferenz an die Teilnehmenden übertragen, die mit ihnen diskutierend, jubilierend oder wehklagend durch die City laufen.

Neben Abriss-Brachen und unbekannten Neubauten warten an einigen Stellen auch historische Fotos unserer "AG Bild". Und selbstverständlich hat das Publikum via Open Mic ein Wörtchen mitzureden! Im Anschluss freuen wir uns umso mehr auf den „Tag des offenen Denkmals“, bei dem sich von Freitag bis Sonntag überall in der Stadt die Denkmäler öffnen. Das vollständige Programm steht ab August auf der Website der Stiftung Denkmalpflege Hamburg unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag.

Treffpunkt: Innenhof des Deutschlandhauses, Dammtorstraße 1

Mitglieder kostenlos / Gäste 10 EUR, nur nach verbindlicher Anmeldung bis 5. September über nachfolgenden Link (max. 80 Personen)

Anmeldung

Innenhof des Deutschlandhauses, Dammtorstraße 1 Innenhof des Deutschlandhauses, Dammtorstraße 1

11.9.

16.30 Uhr

Rundgang: Wohnen in Willi-Town – zur Wohnentwicklungsgeschichte im Reiherstiegviertel

In Wilhelmsburg entwickelte sich um 1900 ein hafennahes Wohnviertel unterschiedlicher architektonischer Prägungen. Zusammen mit Oliver Menk von der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg und den Architekturhistoriker:innen Jörg Seifert und Silke Schwarzmann folgen wir den Spuren der Wohnentwicklungsgeschichte im Reiherstiegviertel. Auf unserem Rundgang sehen wir Gründerzeitbauten, Baublöcke des Neuen Bauens der Zwischenkriegszeit, Wohngebäude der 1930er und 40er Jahre sowie Zeilenbauten und Punkthochhäuser der Nachkriegsmoderne und zeichnen so die Entstehung der Arbeiterwohnstadt auf der Elbinsel nach. Dabei treffen wir auf Werke bekannter und unbekannter Architekten, die gleichsam stadtbildprägende Architekturen schufen. Dieser Rundgang dauert zirka drei Stunden und ist nicht barrierefrei.
Treffpunkt: Bushaltestelle Stübenplatz, Linie 13

Mitglieder kostenlos / Gäste 10 € in bar

DIESE VERANSTALTUNG IST BEREITS AUSGEBUCHT!

Bushaltestelle Stübenplatz, Linie 13 Bushaltestelle Stübenplatz, Linie 13

22.9.

11.00 Uhr

Sommerseminar "Echt jetzt? Authentizität in der Denkmalpflege"

Vom 22. bis zum 26. September 2025 laden wir wieder Studierende aus Architektur, Kunstgeschichte und verwandten Fachbereichen zu einem interdisziplinären Seminar nahe der Ostsee ein.

Neben Grundlagen der Denkmalpflege geht es diesmal um den kontroversen Begriff der "Authentizität": Können eine rekonstruierte Altstadtkulisse, eine wiederaufgebaute Kirche oder ein transloziertes Fachwerkhaus als „authentisch“ gelten? Wie kann das „Authentische“ eines Baudenkmals definiert werden, und wie wird es erhalten? Und welche Bedeutung haben diese Fragen in Zeiten von KI und Deep Fake?

Unser Gastgeber ist die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die alle Teilnehmenden zu freier Kost und Logis auf ihr wunderschönes Gut Siggen einlädt.

Teilnahme nur nach Bewerbung bis 31. März 2025, weitere Infos hier

Gut Siggen Gut Siggen

Frühere Veranstaltungen: