12.11.2017

Rund um die Mauern des historischen Gefängnisses in Fuhlsbüttel entstanden um 1900 sowie in den 1920er und 1930er Jahren größere Ensemble aus Wohnhäusern für die Bediensteten. Sie stehen teilweise zusammen mit dem Gefängnis und den Gefängnismauern unter Denkmalschutz. Ein Teil der südlichen Gebäude wurde kürzlich von der Eigentümerin SAGA saniert und ist offenbar komplett vermietet. Die restlichen denkmalgeschützten Gebäude stehen seit Jahren größtenteils leer und verfallen zunehmend. Mehrere weitere, nicht denkmalgeschützte Gebäude (s. Bildergalerie unten) stehen leer und sind offenbar für den Abriss vorgesehen. Eine Besonderheit unter den Abrisskandidaten ist das Backsteinhaus Ecke Nesselstraße / Maienweg, das bereits 1869 als Direktorenvilla einer sogenannten "Korrektionsanstalt" errichtet wurde.

Zur Bewahrung der Denkmäler und des historischen Stadtbildes sowie aus ökologischen Gründen wäre es wünschenswert, dass sämtliche Gebäude nicht nur erhalten, sondern auch saniert und wieder in Nutzung gebracht werden.

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