12.11.2017

Rund um die Mauern des historischen Gefängnisses in Fuhlsbüttel entstanden zwischen 1869 und 1906 größere Ensemble aus Wohnhäusern für die Bediensteten. Sie stehen teilweise zusammen mit dem Gefängnis und den Gefängnismauern unter Denkmalschutz. Ein Teil der Gebäude, westlich vom Gefängnis, die an ein Neubaugebiet angrenzen, wurde kürzlich von der Eigentümerin SAGA saniert und ist offenbar komplett vermietet. Die restlichen denkmalgeschützten Gebäude (meist noch im Eigentum der Justizbehörde) stehen seit Jahren größtenteils leer und verfallen zunehmend. Mehrere weitere, nicht denkmalgeschützte Gebäude (s. Bildergalerie unten) stehen leer und sind offenbar für den Abriss vorgesehen. Eine Besonderheit unter den Abrisskandidaten ist das Backsteinhaus Ecke Nesselstraße / Maienweg, das bereits 1869 als Direktorenvilla einer sogenannten "Korrektionsanstalt" errichtet wurde.

Zur Bewahrung der Denkmäler und des historischen Stadtbildes sowie aus ökologischen Gründen wäre es wünschenswert, dass sämtliche Gebäude nicht nur erhalten, sondern auch saniert und wieder in Nutzung gebracht werden.

Anmeldung für den Newsletter