2009

Am 24. November 2009 ist der Mönckebergbrunnen in der Hamburger Innenstadt wieder eingeweiht worden. Die viermonatige Restaurierung, insbesondere der drei je 250kg schweren Bronzefiguren, ist damit abgeschlossen. Auf dem Festakt im angrenzenden Kulturcafé sprachen Hans Heinrich Bethge, Senatsdirektor in der Kulturbehörde, Dr. Jürgen Westphal, Urenkel des ehem. Bürgermeisters Mönckeberg sowie Helmuth Barth, Vorsitzender des Vereins Freunde der Denkmalpflege e. V..

Die Restaurierung war durch den Verein Freunde der Denkmalpflege angestoßen und vornehmlich gefördert worden. Finanzielle Förderung kam ebenfalls von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Die Sprinkenhof AG als Eigentümerin der Anlage sanierte die Kalksteinelemente des Brunnens und erstellte ein neues Kupferbecken. Das Levantehaus sponsert den zukünftigen Brunnenbetrieb, das Denkmalschutzamt gab fachliche Beratung.

Ging schon seinerzeit die Entstehung des Mönckeberg-Denkmals auf private Initiative zurück, so ist jetzt wieder durch Bürgerengagement an markanter Stelle der Hamburger City dieses hochrangige Kulturdenkmal in seine ursprüngliche Schönheit zurückversetzt worden. Für den Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. ist es das bislang größte Förderprojekt in seiner Geschichte.

Die Brunnenanlage sowie die angrenzende ehemalige Bücherhalle war 1914 von Oberbaudirektor Fritz Schumacher entworfen, wegen des Ersten Weltkrieges aber erst 1926 fertiggestellt worden. Die Bronzen stammen aus der Werkstatt des Künstlers Georg Wrba. Nach der im Juli 2009 in ein Kulturcafé umgewandelten Bücherhalle ist die Brunnenanlage zum Gedenken an den Hamburger Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg (1839-1908) mit der Restaurierung der Bronzen nun wieder komplett, rechtzeitig zum 100jährigen Jubiläum der Mönckebergstraße.

Mönckebergbrunnen