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Historische Schulgebäude in Hamburg
Faltblatt des Denkmalvereins erschienen
Hamburg, 17. Februar 2010
Schulgebäude sind zum Kulturdenkmal 2010 ausgerufen worden. In diesem Jahr, das von der Diskussion um die Schulreform in der Hansestadt überschattet wird, machen Denkmalschützer auf die Schönheit Hamburger Schulgebäude aufmerksam.
In dem jetzt erschienenen, reich bebilderten Faltblatt des Denkmalvereins Hamburg wird zum einen die Architekturhistorie von Schulen seit dem frühen 19. Jahrhundert aufgeblättert, zum anderen werden Beispiele von Umwidmungen, Standort-verlagerungen und drohenden Abrissen aufgelistet.
Fast alle bedeutenden Hamburger Architekten haben auch Schulen gebaut. Allein Fritz Schumacher, der große Baudirektor, ist zwischen 1912 und 1930 für nicht weniger als 44 Schulbauten verantwortlich gewesen. Die Architektursprache bei Schulen kann unterschiedlicher nicht sein, die Gebäude reichen vom ornamentierten Prachtbau bis zum schmucklosen Flachbau auf der grünen Wiese.
Schwankende Schülerzahlen, geänderte Schulformen und Energieanforderungen führen immer wieder zu Standortschließungen und –verlagerungen. Umnutzung kann eine sinnvolle Antwort sein, um ein als wertvoll erkanntes Schulgebäude für die Zukunft zu erhalten. Auch hier zeigt das Faltblatt Beispiele auf.
Der Denkmalverein, der sich seit Jahren für den Erhalt von Kulturdenkmälern in Hamburg einsetzt, appelliert mit dieser Veröffentlichung an Politik und Verwaltung, aber auch an Lehrer, Eltern und Schüler, sich für Bestandspflege und Restaurierung historisch bedeutender Schulgebäude einzusetzen. Diese seien es wert, als Element unserer Kulturlandschaft erhalten zu bleiben.
Das Faltblatt ist kostenlos erhältlich in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg am Hühnerposten 1 (Nähe Hauptbahnhof).
Weitere Informationen und Rückfragen
unter 040-41 35 41 52 oder per E-Mail unter info@denkmalverein.de.
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