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Gerichtsstätten gestern und heute
Die Gerichtsgebäude im heutigen Hamburger Stadtgebiet entstanden ab dem Ende der Siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Die Reichsjustizreform von 1879 ersetzte die bisherigen Ober- und Niedergerichte. Es entstanden die Amtsgerichte, das Landgericht und das Hanseatische Oberlandesgericht. Das Oberappellationsgericht der drei Freien Hansestädte (Bremen, Lübeck und Hamburg) wurde aufgelöst, die wertvolle Bibliothek kam nach Hamburg.
Imposante Bauwerke entstanden als steinerne Zeugnisse der staatlichen Autorität. Vor dem Holstentor wuchs in den Jahren von 1879 bis 1912 das Justizforum, mit Gebäuden für Strafjustiz, Ziviljustiz und Oberlandesgericht. Diese drei zentralen Stätten der Rechtspflege bilden heute eine offene, dreiflügelige Denkmallandschaft und dominieren den Sievekingplatz.
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