Villa Elbchaussee | Katharinenhof | Güterhalle | Gängeviertel in der Neustadt
   
   

Stadtvilla Leinpfad 21
 
 
   

Josephterrassen in Wandsbek
 
 
Hochbunker

Ensemble Elisabethgehölz

   
Fernsprechamt

   
Torbau von 1926 am Eichtalpark
Villa Elbchaussee 239

   
Ehem. Zentrallager Peutestr. 22-33

   
Klinkerfassade - nicht saniert - Glindweg

   
Klinkerfassade - saniert - Garbestraße

   
Rethehubbrücke

   
Villa, Elbchaussee

   
  Katharinenhof

GüterhalleGüterhalle

Gängeviertel in der Neustadt Güterhalle

Villa Bondenwald 110a

 
 

 

 
     
 







 
 

Gefährdete Kulturdenkmäler in Hamburg

Stadtvilla Leinpfad 21
Die prächtige Stadtvilla Leinpfad 21 in der Nähe der Außenalster steht seit einigen Jahren leer. Eine Entscheidung zur Sanierung scheint noch nicht gefallen zu sein. Ein möglicher Abriss würde eine empfindliche Lücke in die hamburgtypische Villenbebauung in dieser Straße reissen, für die es eine städtebauliche Erhaltungsverordnung gibt, also einen Genehmigungsvorbehalt des Bezirksamtes.

Josephterrassen in Wandsbek
Die einzigen erhaltenen Terrassenhäuser in der Wandsbeker Josephstraße möchte der Eigentümer, eine Genossenschaft, abreißen und überplanen. Möglicherweise verhindert eine vom Bezirk geplante Erhaltungssatzung dieses Vorhaben. Eine Bürgerinitiative und der Denkmalverein haben sich für einen Erhalt eingesetzt..

Hochbunker Eidelstedter Weg 10
Er ist ein Sonderfall in der Hamburger Bunkerlandschaft und steht unter Denkmalschutz. 1941/42 war er für Zivilschutzzwecke gebaut worden.
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Backstein-Ensemble Elisabethgehölz
Im Hamburger Stadtteil Hamm steht ein schmuckes Wohnquartier als Rotklinker-Ensemble in der Straße Am Elisabethgehölz, errichtet 1924. Der Eigentümer, eine Baugenossenschaft, plant den Abriß und den Neubau von Wohneinheiten. Zwar steht das Ensemble (noch) nicht unter Denkmalschutz, hat aber eine stadtbildprägende und identitätsstiftende Wirkung und sollte erhalten bleiben. Auch der Denkmalverein unterstützt die zahlreichen Initiativen und plädiert für eine denkmalgerechte Sanierung.
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Ehem. Fernsprechamt

Die Nutzung des 1902/1907 erbauten imposanten Gebäudes in der Schlüterstr. 51-55 im Hamburger Stadtteil Rotherbaum ist ungeklärt. Es steht zu großen Teilen leer. Vertragsverhandlungen mit der Universitätsverwaltung sind gescheitert. Anfragen in der Bürgerschaft verliefen bislang ergebnislos. Dabei wäre eine Einbeziehung des Gebäudes in ein denkmalrelevantes Dreieck mit Uni-Hauptgebäude , ehem. Pfedestall am Bornplatz und dem Audimax-Gebäude von Bernhard Hermkes eine ideale städtebauliche Kombination zur Umrundung des Campus Von-Melle-Park. Und universitäre Nutzungen gäbe es viele im einst größten Fernsprechamt der Welt.
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Torbau von 1926 am Eichtalpark
In Höhe der Ahrensburger Str. 14 in Hamburg-Wandsbek befindet sich ein Ensemble aus Torhaus (mit ehem. Bedürfnisanstalt), Einfriedung und zwei Sphingen. Die Gesamtanlage steht seit September 2005 unter Denkmalschutz. Die Sphingen sind vom Denkmalverein Hamburg im Jahre 2006 restauriert worden, der Torbau steht seit Jahren leer und harrt einer Nutzung.

Villa Elbchaussee 239
Schon bei der Politikerbefragung des Denkmalvereins am 18. Februar 2013 war es ein Thema: der Leerstand in der Elbchaussee 239. Seit dem Eigentümerwechsel vor gut zwei Jahren ist nichts geschehen, die prächtige Villa, erbaut von Georg Kallmorgen, dem Vater von Werner Kallmorgen, verfällt.

Ehem. Zentrallager Peutestr. 22-33
Die Zukunft dieses eindrucksvollen Gebäudekomplexes von 1926/29)ist unsicher. Es befindet sich im Eigentum der Hamburg Port Authority (HPA), steht seit Dezember 2011 unter Denkmalschutz, hat aber noch keine endgültige Nutzung gefunden.

Klinkerfassaden
Stadtteilprägende Backsteinbauten in Hamburg werden zunehmend durch wärmedämmende Modernisierung gefährdet. Quartiere wie Winterhude, Barmbek, Dulsberg oder Altona erleben derzeit energetische Sanierungen, wobei Ziegel-Imitate auf die Styropor-Dämmung geklebt werden. Dadurch wird das Gesicht der Backsteinstadt nachhaltig verändert. Die Architektenkammer, die Fritz-Schumacher-Gesellschaft, die Freie Akademie der Künste und auch der Denkmalverein setzen sich für neue Techniken ein, um den Zielkonflikt von Wärmedämmung versus Stadtbilderhaltung aufzulösen. Sie wehren sich gegen die „Tapetenfassaden“.
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Rethehubbrücke
Die Tage der Hubbrücke über die Rethe scheinen gezählt. Geplant ist der Bau einer neuen zweiflügeligen Klappbrücke über den Wasserlauf direkt neben dem alten Bauwerk, das dann abgerissen werden soll. Die Rethehubbrücke war 1934 als damals größte Hubbrücke Europas in Betrieb genommen worden. Sie ist im Hamburger Hafen einmalig, aber ihre Sanierung gilt als unwirtschaftlich. Denkbar wäre eine touristische Nutzung, um dem drohenden Abriß zu entgehen. Dabei könnten die dann eingesparten Abrißkosten für eine Ertüchtigung der Brücke verwendet werden.


Villa, Elbchaussee 31a
1834 von Salomon Heine für seine Tochter erbaut, ist die Villa ein bedeutendes Zeugnis der Landhauskultur im frühen 19. Jahrhundert. Heute im Besitz der Finanzverwaltung und von der Seefahrtsschule aufgegeben, ist ihr Schicksal ungewiß. Im September 2012 wurde bekannt, dass in der Villa drei Wohnungen mit insgesamt 900qm BGF entstehen sollen.
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Katharinenhof, Mühlenberger Weg 33

Der Altonaer Kaufmann Georg Friedrich Baur ließ 1829-36 diesen klassizistischen Putzbau von einem Neffen des Architekten C. F. Hansen errichten. Das Gebäude, zuletzt für Verwaltungszwecke genutzt, ist stark renovierungsbedürftig und zwar inzwischen verkauft worden, aber noch nicht saniert. Nach Fristsetzung der Finanzbehörde scheinen jetzt (Ende Juni 2013) die Zweifel am Baufortschritt ausgeräumt.
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Güterhalle
Die ehemalige Güterhalle des Hafenbahnhofs Hamburg-Süd aus dem Jahre 1906 liegt an der Dessauer Straße 2/Ecke Veddeler Damm. Sie glänzt mit interessanten Fassadendetails und hat auf der Rückseite (inzwischen völlig überwucherte) historische Gleisanlagen. Noch wird die Halle von Drittfirmen genutzt. Denkbar ist eine touristische Anbindung an das in der Nähe befindliche Hafenmuseum im Aufbau.
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Gängeviertel in der Neustadt
Der Gebäudekomplex zwischen Speckstraße und Valentinskamp entstand nach 1846 und umfaßt mehrere Vorder-und Hinterhäuser sowie Torbögen und Höfe. Öffentlich im Jahre 2002 zum Verkauf ausgeschrieben, präsentierte der Käufer im März 2006 seine Pläne. Seitdem ist nichts geschehen, die teils denkmalgeschützten Gebäude verfallen. Nach einer Besetzung durch Künstler hat die Stadt reagiert und das Ensemble zurückgekauft. Ein neuer Vertrag ist am 08. September 2011 unterzeichnet worden. Er sieht die Sanierung vor.
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Villa Bondenwald 110a
Dieses um 1900 erbaute Herrenhaus ist ein eingetragenes Denkmal und liegt malerisch im Niendorfer Gehege. Es steht seit einiger Zeit leer, der Eigentümer möchte abreißen und hat die Unterstützung der Bezirksversammlung Eimsbüttel, die eine Grünfläche plant. Das Haus ist sanierungsbedürftig, aber laut Aussagen des Denkmalschutzamtes noch in gutem Zustand. Eine neue Nutzung hat sich bislang nicht ergeben.


   



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